Lambdasonde

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Die Lambdasonde für einen geregelten Katalysator

Die Reduzierung des Schadstoffausstoßes von Kraftfahrzeugen gehört seit Jahrzehnten zu den Top-Themen in der Autoindustrie. Dank der Verwendung von Katalysatoren wurden in diesem Bereich große Fortschritte erzielt. Derzeit werden in allen Neufahrzeugen geregelte Drei-Wege-Katalysatoren verwendet, die ihren Namen der effizienten Umwandlung der drei Schadstoffgruppen Kohlenmonoxid, Kohlenwasserstoff und Stickoxid verdanken. Das wird durch ein spezielles Gemisch von Luft und Kraftstoff im Motor ermöglicht, dessen Verhältnis von einer Lambdasonde überprüft wird. Die ordnungsgemäße Funktion der Lambdasonden ist also nicht nur für den optimalen Lauf des Motors wichtig, sondern hat direkte Auswirkungen auf den Emissionsausstoß und damit die Umweltbelastung eines laufenden Fahrzeugs. Da Lambdasonden zu den Verschleißteilen gehören, sollte regelmäßig geprüft werden, ob sie noch voll funktionsfähig sind. Ist dies nicht der Fall, finden Sie bei Mister-Auto für alle Autotypen die passenden Lambdasonden online.

Funktionsweise von Lambdasonden

In modernen Katalysatoren sind mindestens zwei Lambdasonden verbaut, eine davon als Regelsonde vor dem Katalysator und eine zweite als Diagnosesonde dahinter. Die erste Sonde misst den Sauerstoffgehalt der Motorenabgase, bevor diese durch den Katalysator geleitet werden. Damit ist die dauerhafte Überprüfung des Mischverhältnisses von Sauerstoff und Kraftstoff sichergestellt, welches für die optimale Verbrennung nötig ist. Der Name der Sonde kommt übrigens daher, dass dieses ideale Mischungsverhältnis von Luft und Kraftstoff ein sogenanntes Verbrennungsluftverhältnis darstellt, dessen Formelzeichen der griechische Buchstabe Lambda ist. Entsprechen die Messwerte nicht dem idealen Verhältnis, sendet die Lambdasonde ein Signal an die Motorsteuerung, woraufhin die Zusammensetzung des Gemischs entsprechend angepasst wird. Die zweite Lambdasonde dient der Diagnose der Abgase, die bereits vom Katalysator umgewandelt wurden, und überwacht auf diese Weise die Arbeit der ersten Regelsonde. Liegen die Werte außerhalb des Toleranzbereiches, wird der Fahrer über eine mögliche Fehlfunktion informiert. Die folgenden Hinweise beziehen sich jedoch ausschließlich auf die Regelsonden, die im allgemeinen Sprachgebrauch als Lambdasonden bezeichnet werden.

Diagnose und Wechsel der Lambdasonde

Lambdasonden gehören zu den typischen Verschleißteilen jedes Fahrzeugs, was vor allem ihrer Position in der Abgasanlage geschuldet ist. Dort sind sie neben hohen Temperaturen von bis zu 700 Grad auch aggressiven Stoffen und Gemischen ausgesetzt, die den einzelnen Bestandteilen und Materialien auf Dauer zusetzen. Wir empfehlen deshalb alle 30.000 Kilometer eine Funktionsprüfung durchzuführen. Fällt diese negativ aus, können Sie für Ihr Fahrzeug bei uns die passenden Lambdasonden online kaufen.

Ein deutliches Zeichen für eine defekte oder nicht mehr voll funktionstüchtige Lambdasonde ist der spürbare Anstieg des Kraftstoffverbrauchs. Die Ursache dafür ist, dass kein ideales Mischungsverhältnis mehr hergestellt wird und eine optimale Verbrennung nicht mehr möglich ist. Dazu kommt es, wenn das Steuergerät kein oder nur ein sehr schwaches Signal erhält und deshalb die Zusammensetzung nicht mehr analysieren kann. In diesem Fall wird es automatisch angefettet (also mit mehr Kraftstoff angereichert), um den schadenfreien Betrieb des Motors in jedem Fall aufrechtzuerhalten, sodass es zu einem stark erhöhten Kraftstoffverbrauch kommt. Ein zweites, jedoch weitaus weniger offensichtliches Problem besteht darin, dass der Katalysator selbst nicht mehr ordnungsgemäß funktioniert. Entsprechend mehr schädliche Abgase werden ausgestoßen, sodass die Abgaswerte schnell über den gesetzlich festgelegten Grenzwerten liegen können.

Da derartige Probleme jedoch nicht ausschließlich auf Lambdasonden, sondern möglicherweise auch auf Bauteile wie die Zündkerzen oder Abgaskrümmer zurückzuführen sind, sollten Sie vor dem Austausch zunächst andere Ursachen ausschließen. Dazu gehört eine (Sicht)Prüfung bzw. Auswertung folgender Bauteile und Diagnosehilfen:

  • Funktion der Fehlerlampe
  • Auslesen des Fehlerspeichers
  • Sichtprüfung von Steckverbindung, Leitung und äußerer Hülle der Lambdasonde
  • Dichtheit von Abgasanlage und Ansaugsystem
  • Leitungen auf Schäden prüfen

Eine detaillierte Sichtprüfung der Kabel ist besonders wichtig. Hierbei sollten Sie kontrollieren, ob Stecker oder Kabel gebrochen sind, ob Abdichtung und Steckerkontakte intakt sind, ob eventuell Feuchtigkeit in den Stecker gelangt ist und ob die Kabel selbst genügend Spiel haben. Eine zu stramme Kabelverlegung kann nämlich Schäden wie Kabelbruch, Ausfransen der Kabel und gelöste Kabeldichtungen verursachen.

Erst wenn dieser erste Teil der Diagnose ohne Ergebnis bleibt, messen Sie mit einem Oszilloskop oder einem Multimeter bei laufendem Motor auf Betriebstemperatur die erforderlichen Größen wie Referenzspannung, Signalfrequenz, Heizwiderstand, Heizspannung und Sondenspannung. Stellen Sie dabei ein Sondensignal unter 0,5 Hertz, einen Heizwiderstand über 30 Ohm oder eine Sondenspannung höher als 0,6 Volt oder aber niedriger als 0,4 Volt fest, sollten Sie eine neue Lambdasonde kaufen und diese schnellstmöglich gegen die defekte austauschen.

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